Die Dürbheimer Vogelbörse

 

Regio-TV Bericht von der Dürbheim Vogelbörse 2017

 

Im Jahre 1896 begann am Aschermittwoch im Gasthaus zur "Bierhalle" ein immer beliebter werdendes Spektakel. Anton Schöttle war es, der damals alles Entbehrliche aus dem Haushalt in die "Bierhalle" mitgenommen hat und dort am Stammtisch versteigerte. Als sich diese Gaudi am nächsten Aschermittwoch wiederholte, waren sich alle einig, diese lustige Veranstaltung weiterhin durchzuführen.

1996 wurde die 100. Vogelbörse im Gasthaus "Bierhalle" abgehalten.

Bis zu 150 Personen aus nah und fern drängeln sich jährlich zu diesem Spektakel in der "Bierhalle" zusammen, in welcher normalerweise nur etwa 60 bis 70 Sitzplätze vorhanden sind.

 

Seit vielen Jahren sind Berthold Schöttle, ein Urenkel des Initiators, und Theo Vopper die Versteigerer.  Verstärkt werden sie durch Jochen Schöttle, der Sohn von Berthold und damit Ururenkel von Anton Schöttle sowie Zunftmeister Thomas Zepf.

Versteigert wird, was die Sammler am Aschermittwoch alles auftreiben können:

Vom Geißbock, Schaf, Hasen, Ziegen, Hühner, Schwarzwurst, Damensplip, Kanarienvogel, Eier, Nudeln bis zum Melkfett und Mausefalle wird alles Nützliche und Unnützliche mit ulkigen Sprüchen an den Mann oder Frau gebracht.

 

Die Vogelbörse wurde schon von vielen Prominenten besucht. Auch das Fernsehen berichtete schon von der Dürbheimer Vogelbörse.

Seit 2010 findet die Vogelbörse im Probelokal des Musikvereins statt. Wer sich einen Sitzplatz ergattern will, sollte rechtzeitig da sein. Wer allerdings Platzenge, stickige Luft und derbe Sprüche nicht ertragen kann, bleibt am besten zu Hause.